Rechtsgebiete

Allgemeines Zivilrecht

Unter dem allgemeinen Zivilrecht verstehen wir die Zusammenfassung mehrerer zivilrechtlicher Rechtsgebiete, welche das "Brot- und Buttergeschäft" eines Anwalts darstellen. Dies beginnt im Kaufrecht mit Gewährleistungsproblemen oder Lieferverzögerungen, führt über das Werkrecht mit zahlungsunwilligen Kunden oder unzuverlässigen Handwerkern und führt bis hin zu allen Fragen über irgendwelche Verträge, deren Zustandekommen, deren Bestand, deren Auflösung oder Kündigung.

Falls Sie unsicher sind, ob wir für Ihre Angelegenheit der richtige Ansprechpartner sind, rufen Sie einfach unverbindlich an und fragen Sie nach!

Arbeitsrecht

Wir vertreten unsere Mandanten in allen Angelegenheiten des Individualarbeitsrechts. Besondere Wichtigkeit kommt dabei den Kündigungsschutzverfahren zu. Für den Arbeitnehmer ist regelmäßig die Frage der Abfindung von entscheidender Bedeutung. Einen verbindlichen Anspruch auf Abfindung gibt es jedoch nicht. Die Möglichkeit eines langen Verfahrens birgt für Arbeitgeber das Risiko, dass dem Arbeitnehmer Lohnnachzahlungen für Monate oder Jahre zustehen. Um dieses Risiko zu umgehen, "kauft sich der Arbeitgeber i.d.R. durch Zahlung einer Abfindung frei". Es bedarf einer gewissen Erfahrung, um auf Arbeitnehmerseite das Maximum an Abfindung aushandeln zu können bzw. für den Arbeitgeber die zu zahlende Abfindung möglichst klein zu halten oder ganz zu vermeiden.

Aber auch wenn es zum Beispiel um die Berichtigung eines Zeugnisses, ausstehenden Lohn, Urlaubsansprüche oder sonstiges geht, sind wir für Sie der richtige Ansprechpartner.

Man kann seine Partei nur gut vertreten, wenn man seinen Gegner kennt. Wir vertreten daher sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer - zum Wohle unserer Mandanten.

Hinweis zum Thema Rechtschutzversicherung:

Im Gegensatz zu anderen zivilrechtlichen Verfahren hat in arbeitsgerichtlichen Angelegenheiten erster Instanz jede Partei unabhängig vom Ausgang des Prozesses die eigenen Anwaltskosten selbst zu tragen.
Wir raten daher allen Arbeitnehmern dringend zum Abschluss einer Rechtschutzversicherung für arbeitsrechtliche Angelegenheiten. Diese federt nicht nur die finanziellen Nachteile eines Kündigungsschutzprozesses oder sonstiger Verfahren ab, sondern ermöglicht auch ein besseres Taktieren, was die Chancen auf eine höhere Abfindung steigen lässt.

Erbrecht

Wir alle leben und arbeiten in einem vielfältigen Geflecht von Rechtsbeziehungen. Diese Rechtsbeziehungen transparent, übersichtlich, stabil und eindeutig zu gestalten, ist der rechtsunkundige Laie kaum in der Lage. Dies gilt insbesondere auf dem Gebiet des Erbrechts, welches zahlreiche Fallstricke aufweist.

Hier besteht extrem hoher Beratungsbedarf angesichts folgender Tatsachen:

  • Nur in 20 Prozent der Erbfälle existiert ein Testament.
  • Nur 3 Prozent dieser vorhandenen Erbregelungen gelten als rechtlich und steuerlich richtig.
  • 95 Prozent der handschriftlichen Testamente sind massiv fehlerhaft.
  • Mehr als 75 Prozent der Testamente werden nicht regelmäßig gepflegt, obwohl persönliche oder tatsächliche Veränderungen eingetreten sind.

Ratschlag:

Eine Verfügung von Todes wegen (Testament, Erbvertrag) sollte spätestens alle fünf Jahre dahingehend überprüft werden, ob sie nach wie vor so gewünscht ist.

Familienrecht

In Familienrechtsangelegenheiten beraten und vertreten wir in Verfahren wegen Ehescheidung, Unterhaltsverfahren, Sorgerechtsverfahren wegen der Kinder, Umgangsrecht mit den Kindern, aber auch bei der Vermögensauseinandersetzung im Rahmen des Zugewinnausgleichsverfahrens und der Hausratsteilung.

Scheidungsverfahren:

Unkompliziert, schnell, kostengünstig.

Wer sich scheiden lassen will, braucht einen Scheidungsantrag, der zwingend von einem Rechtsanwalt angefertigt und beim Familiengericht eingereicht werden muss. Wir führen Scheidungen unabhängig von Ihrem Wohnort durch, da kein Anwaltsbesuch Ihrerseits nötig ist.

Was ist zu tun?

  • Nach Kontaktaufnahme mit uns erhalten Sie ein Scheidungsformular, welches Sie ausfüllen und an uns zurücksenden.
  • Wir erstellen daraufhin den Entwurf Ihres Scheidungsantrags, einen Kostenvoranschlag (Mindestgebühren) und eine Vollmachtserklärung.
  • Sie schicken die unterzeichnete Vollmachtserklärung an uns zurück und überweisen die Gerichtsgebühren.
  • Daraufhin reichen wir Ihren Scheidungsantrag bei dem zuständigen Familiengericht ein und leiten die Gerichtsgebühren dorthin weiter.
  • Sie erhalten von uns den Fragebogen zum Versorgungsausgleich vom Gericht und schicken diesen ausgefüllt an uns zurück. Selbstverständlich sind wir Ihnen hierbei gerne behilflich.
  • Das Familiengericht bestimmt nach Vorlage der Auskünfte zum Versorgungsausgleich den Scheidungstermin, über dessen Verlauf wir Sie informieren. Wir gehen gemeinsam mit Ihnen zum Termin bei Gericht, welches Sie dann scheidet.

Öffentliches Straßenverkehrsrecht

Fast jeder Autofahrer ist schon einmal zu schnell unterwegs gewesen oder hat eine rote Ampel überfahren. Der Schock danach ist groß, denn nicht selten ist nicht nur ein saftiges Bußgeld fällig, sondern auch der Führerschein für eine Weile weg. Seltener sind da schon die Fälle, in denen Autofahrer den Führerschein wegen Drogenkonsums oder Alkohol am Steuer verlieren. Aber nicht jede Anordnung eines Bußgeldes, eines Fahrverbots oder einer Entziehung der Fahrerlaubnis ist auch gerechtfertigt. Auch die Polizei und die zuständigen Ordnungsbehörden machen Fehler. Doch der Laie ist nicht in der Lage, diese Fehler zu erkennen und für sich auszunutzen. Daher bedarf es meist anwaltlicher Hilfe, um gegen angeordnete Maßnahmen der Ordnungs- und Polizeibehörden wirkungsvoll vorzugehen.

Ziviles Straßenverkehrsrecht (Schadensersatz- und Schmerzensgeldrecht)

Nach einem Autounfall ist guter Rat teuer. Doch teurer ist es, nicht gut beraten zu sein. Die Abwicklung eines Autounfalls stellt für Laien eine enorme Aufgabe dar. Man muss Verhandlungen mit seiner Versicherung und der gegnerischen Versicherung führen, Atteste einholen, Forderungen anmelden, sich mit dem Gegner herumschlagen und manchmal nebenbei noch um den eigenen Führerschein bangen. Diese Aufgaben können nur selten ohne professionelle Hilfe bewältigt werden. Aufgrund unserer jahrelangen Erfahrung auf diesem Gebiet, sind wir nicht nur besser in der Lage, einen Autounfall effektiv abzuwickeln, sondern holen im Zweifel auch noch ein angemessenes Schmerzensgeld für unsere Mandanten raus.

Lebzeitige Vermögensübertragungen (vorweggenommene Erbfolge) ...

  • vermeiden spätere streitige Erbauseinandersetzungen,
  • dienen der Absicherung und Versorgung der Zuwendenden,
  • sorgen für den Familienfrieden und
  • können nicht zuletzt steuersparend sein durch Ausnutzung von Freibeträgen
  • und steuerrechtlich günstiger Gestaltung.

Die Strategie zur Planung der Vermögensnachfolge sollte daher folgende Punkte beachten:

  • Wie setzt sich das Vermögen heute und künftig zusammen?
  • Welche Einkünfte liegen heute und in Zukunft vor?
  • Welche erbrechtlichen Vorschriften wirken sich im Todesfall aus?
  • Welche steuerlichen Folgen ergeben sich im Falle des Todes und bei der lebzeitigen Zuwendung?
  • Wie kann ich absichern, dass Vermögen übertragen wird und trotzdem es weiter alleine genutzt werden kann?
  • Wie kann Streit unter den Erben vermieden werden?

Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung

Die vorstehenden Verfügungen bedeuten im Notfall für Sie Sicherheit. Der Bevollmächtigte weiß, welche Erklärungen er für Sie abgeben darf und welche nicht. Der Betreuer erhält von Ihnen konkrete Anweisungen über die Ausgestaltung der Betreuung. Das Wichtigste, nämlich die Patientenverfügung, bedeutet nicht nur für Sie, sondern auch für den Sie behandelnden Arzt Sicherheit, wie und auf welche Weise Sie im Notfall behandelt werden möchten. Der Notar verfügt über jahrelange Erfahrung auf diesem Gebiet. Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigt nach deutschem Recht eine Person eine andere Person, im Falle einer Notsituation alle oder bestimmte Aufgaben für den Vollmachtgeber zu erledigen. Die Vorsorgevollmacht kann sich auf Vermögensangelegenheiten und auf persönliche Angelegenheiten beziehen.

Eine Betreuungsverfügung ist vor allem dann zu empfehlen, wenn man nicht so weit gehen will, einer konkreten Person eine Vollmacht zu erteilen. Mit einer Betreuungsverfügung ist es möglich, Wünsche für den eventuell eintretenden Betreuungsfall verbindlich zu äußern.

Die Patientenverfügung findet Anwendung, wenn man ohne Bewusstsein in das Krankenhaus eingeliefert wird oder wenn man dort ins Koma fällt, ohne bisher Gelegenheit gehabt zu haben, mit dem zuständigen Arzt darüber zu reden, ob man Intensivmedizin, nur schmerzstillende Medikation oder bestimmte Behandlungsmethoden wünscht oder nicht wünscht und unterbreitet Ihnen nach einem Informationsgespräch Vorschläge für Ihre Verfügungen. Aber auch Sie können Wünsche äußern, die in die Urkunde übernommen werden können.


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